Sonntag, 28. Dezember 2008
Halong Bucht und Hanoi
v.mauz, 22:44h
Die Nacht war okay, natuerlich macht mir die Zeitumstellung und vielleicht auch die ganze Aufregung etwas zu schaffen, so dass ich schon mitten in der Nacht aufgewacht bin und nicht mehr einschlafen konnte.
Bevor wir uns auf den Weg zur Halong Bay machen, gibts erstmal Fruehstueck. Brot mit Bananen sind im Uebernachtungspreis von 8.50$ inklusive. Wer aber 2$ mehr zahlt bekommt auch einen leckeren, frischen Obstsalat:-)
Wir starten mit einer Reisegruppe von 15 Leuten, worunter auch 5 Deutsche sind. Gott sei dank hat man neben den dauer besoffenen, haesslichen Englaendern aus Manchaster:-) (die waren wirklich so haesslich!) und den etwas verrueckten Australiern auch ein paar normale Leute an Bord.
Wir fahren also durch den dichten Verkehr von Hanoi Richtung Kueste, die Fahrt dauert 4 Stunden. Ich habe eine Tour gebucht, bei der wir mit einem Boot durch die Halong Bucht fahren werden und eine Nacht auf dem Wasser verbringen.
Die Halong Bucht gehoert zum Weltkulturerbe der Unesco und soll von der Landschaft her ganz beeindruckend und einzigartig sein.
Als wir ankamen, war ich uerberrascht von dem Massentourismus der hier herrscht. Dutzende von Bussen entladen am Hafen ihre Reisegruppen aus aller Welt, um sie dann auf eine der Schiffe zu bringen.
Es gibt so viele Boote hier, dass nicht alle einen Anlegeplatz besitzen. So muessen wir von Boot zu Boot huepfen bis wir unseres erreichen.
An Bord werden wir von einer netten Mannschaft empfangen und mit leckerem vietnamesischen Essen versorgt.
Mit den Deutschen komme ich sofort ins Gespraech und es ist super interessant von deren Erlebnissen und Erfahrungen zu hoeren. Die mesiten sind schon viel laenger unterwegs und haben oft schon mehrere Backpacking Tripps hinter sich. Ich bekomme ganz wertvolle Reisetipps umd Empfehlungen fuer meine weitere Reise.
Das Wetter ist nicht allzu gut. Es ist relativ nebelig und es regnet ein bisschen. Allgemein ist es hier im Norden von Vietnam eh nicht so warm.
Irgendwie eine ganz mystische Stimmung, als wir durch die Felsen der Halong tuckern, vorbei an Hoehlen und den beruehmten schwarzen Felsbrocken, die links und rechts von uns meterweit emporreichen.
Nach der Nacht in einen der Holzkajuetten steuern wir am naechsten Morgen noch ein paar Wasserdoerfchen an. Es gibt ca. 1000 Leute in der Halong Bucht, die auf kleinen Stelzenhaeuschen auf dem Wasser wohnen. Die groesseren Doerfer haben sogar eine eigne Schule und ein Krankenhaus (eine richtige kleine Infrastruktur). Um sich ihr Essen zu besorgen fahren sie auf einen Wassermarkt. Da kommen dann viele Bauern von der Kueste und verkaufen ihre Waren aus den kleinen Booten heraus. Fuer die Leute hier ist das Kanu eine der wichtigen Fortbewegungsmittel.
Das ist hier eine ganz andere Welt und dennoch fuehle ich mich so wohl. Ich bin ganz hin und weg von dieser Landschaft und werde mir immer sicherer: diese Reise war die beste Entscheidung die ich treffen konnte!
Gegen Mittag erreichen wir wieder den Hafen und steigen in unseren Bus, der uns wieder zurueck nach Hanoi bringt.
Als wir gegen spaet Nachmittag wieder unser Hostel erreichen, entscheide ich mich erst mal zum Bahnhof zu laufen, um ein Zugticket zu kaufen, das mich weiter Richtung Sueden bringen soll.
Ich nehme morgen den Nachtzug, der abends um 19.00 Uhr in Hanoi losfaehrt und am fruehen Morgen die Stadt Hue erreicht. Ein komfortables Schlafabteil fuer umgerechnet 45$:-)
Anschliessend entschliesse ich mich noch ein wenig Hanoi bei Nacht zu erkunden. Ich hatte seit meiner Ankunft nich gar nicht die Moeglichkeit die Stadt zu besichtigen. Also suche ich mir einen Weg durch das Old Quarter, dem Zentrum der Stadt. Ich nehme die Athmosphaere auf, sauge diese nie ruhende, laute Stadt in mir auf . Mit all ihren Geruechen und Eindruecken. Die 4 Millionen Stadt, mit ihren ebensovielen Mopeds. Wenn man die Strassen entlang geht, kann man in die kleinen Haeuschen schauen und den Familien beim gemeinsamen Abendessen zuschauen. Es gibt viele kleine Imbissstaende, die Suppen und kleine Gerichte auf selbstgebasstelten Gasherden zubereiten. Das Leben hier findet eh zum groessten Teil auf der Strasse statt.
Ich laufe um den Hoam Kiem See, der ganz romatisch aussieht, nur durch die Lichter der Stadt beleuchtet, glaenzt seine Oberflaeche wie ein Spiegel.
Als mir meine Fuesse trotz Trekking Schuhe langsam weh tun, entscheide ich mich fuer ein Fahrradtaxi- den Cyclos wie sie hier genannt werden,dass mich noch ein wenig durch die vollen Strassen faehrt.
Was ich unbedingt erwaehnen muss, ist dass an diesem Abend Fuessball gespielt wird. Bankok gegen Hanoi- ich weiss nicht was das fuer ein Spiel war, so was wie Champions League wahrscheinlich aber als Hanoi gewonnen hatte, brach ploetzlich ein Tumult aus, der vergelichbar war mit den Autokorsos bei der Weltmeisterschaft in Berlin. Mopeds, Taxis, Autos mit Fahnen schwenkend, hupend und schreiend fuhren durch die Strassen. Ich bekomme wirklich Gaensehaut, da es mich an diesen Stolz und Enthusiasmus von Fussball waherend des World Cups 2006 erinnert.
Ich schlendere noche in bisschen ueber die Naechtmaerkte, bevor mich der Kaffeeentzug und ser sehnliche Wunsch nach einem cremig, heissen Latte Machiatto in eine Starbucks Nachmachung zieht. Und siehe da auch in Vietnam gibt es Coffee to go fuer 4$, was wirklich viel geld ist im vergleich zu den sonst niedrigen Lebenskosten hier. Der Tag hat mich muede gemacht und ich mache mich auf den Weg zurueck ins Hostel. Ich freu mich auf ne heisse Dusche, bevor ich mich mit meinem Lonly Planet ins Bett kuscheln und mich auf den kommenden Tag freuen kann:-)
Bevor wir uns auf den Weg zur Halong Bay machen, gibts erstmal Fruehstueck. Brot mit Bananen sind im Uebernachtungspreis von 8.50$ inklusive. Wer aber 2$ mehr zahlt bekommt auch einen leckeren, frischen Obstsalat:-)
Wir starten mit einer Reisegruppe von 15 Leuten, worunter auch 5 Deutsche sind. Gott sei dank hat man neben den dauer besoffenen, haesslichen Englaendern aus Manchaster:-) (die waren wirklich so haesslich!) und den etwas verrueckten Australiern auch ein paar normale Leute an Bord.
Wir fahren also durch den dichten Verkehr von Hanoi Richtung Kueste, die Fahrt dauert 4 Stunden. Ich habe eine Tour gebucht, bei der wir mit einem Boot durch die Halong Bucht fahren werden und eine Nacht auf dem Wasser verbringen.
Die Halong Bucht gehoert zum Weltkulturerbe der Unesco und soll von der Landschaft her ganz beeindruckend und einzigartig sein.
Als wir ankamen, war ich uerberrascht von dem Massentourismus der hier herrscht. Dutzende von Bussen entladen am Hafen ihre Reisegruppen aus aller Welt, um sie dann auf eine der Schiffe zu bringen.
Es gibt so viele Boote hier, dass nicht alle einen Anlegeplatz besitzen. So muessen wir von Boot zu Boot huepfen bis wir unseres erreichen.
An Bord werden wir von einer netten Mannschaft empfangen und mit leckerem vietnamesischen Essen versorgt.
Mit den Deutschen komme ich sofort ins Gespraech und es ist super interessant von deren Erlebnissen und Erfahrungen zu hoeren. Die mesiten sind schon viel laenger unterwegs und haben oft schon mehrere Backpacking Tripps hinter sich. Ich bekomme ganz wertvolle Reisetipps umd Empfehlungen fuer meine weitere Reise.
Das Wetter ist nicht allzu gut. Es ist relativ nebelig und es regnet ein bisschen. Allgemein ist es hier im Norden von Vietnam eh nicht so warm.
Irgendwie eine ganz mystische Stimmung, als wir durch die Felsen der Halong tuckern, vorbei an Hoehlen und den beruehmten schwarzen Felsbrocken, die links und rechts von uns meterweit emporreichen.
Nach der Nacht in einen der Holzkajuetten steuern wir am naechsten Morgen noch ein paar Wasserdoerfchen an. Es gibt ca. 1000 Leute in der Halong Bucht, die auf kleinen Stelzenhaeuschen auf dem Wasser wohnen. Die groesseren Doerfer haben sogar eine eigne Schule und ein Krankenhaus (eine richtige kleine Infrastruktur). Um sich ihr Essen zu besorgen fahren sie auf einen Wassermarkt. Da kommen dann viele Bauern von der Kueste und verkaufen ihre Waren aus den kleinen Booten heraus. Fuer die Leute hier ist das Kanu eine der wichtigen Fortbewegungsmittel.
Das ist hier eine ganz andere Welt und dennoch fuehle ich mich so wohl. Ich bin ganz hin und weg von dieser Landschaft und werde mir immer sicherer: diese Reise war die beste Entscheidung die ich treffen konnte!
Gegen Mittag erreichen wir wieder den Hafen und steigen in unseren Bus, der uns wieder zurueck nach Hanoi bringt.
Als wir gegen spaet Nachmittag wieder unser Hostel erreichen, entscheide ich mich erst mal zum Bahnhof zu laufen, um ein Zugticket zu kaufen, das mich weiter Richtung Sueden bringen soll.
Ich nehme morgen den Nachtzug, der abends um 19.00 Uhr in Hanoi losfaehrt und am fruehen Morgen die Stadt Hue erreicht. Ein komfortables Schlafabteil fuer umgerechnet 45$:-)
Anschliessend entschliesse ich mich noch ein wenig Hanoi bei Nacht zu erkunden. Ich hatte seit meiner Ankunft nich gar nicht die Moeglichkeit die Stadt zu besichtigen. Also suche ich mir einen Weg durch das Old Quarter, dem Zentrum der Stadt. Ich nehme die Athmosphaere auf, sauge diese nie ruhende, laute Stadt in mir auf . Mit all ihren Geruechen und Eindruecken. Die 4 Millionen Stadt, mit ihren ebensovielen Mopeds. Wenn man die Strassen entlang geht, kann man in die kleinen Haeuschen schauen und den Familien beim gemeinsamen Abendessen zuschauen. Es gibt viele kleine Imbissstaende, die Suppen und kleine Gerichte auf selbstgebasstelten Gasherden zubereiten. Das Leben hier findet eh zum groessten Teil auf der Strasse statt.
Ich laufe um den Hoam Kiem See, der ganz romatisch aussieht, nur durch die Lichter der Stadt beleuchtet, glaenzt seine Oberflaeche wie ein Spiegel.
Als mir meine Fuesse trotz Trekking Schuhe langsam weh tun, entscheide ich mich fuer ein Fahrradtaxi- den Cyclos wie sie hier genannt werden,dass mich noch ein wenig durch die vollen Strassen faehrt.
Was ich unbedingt erwaehnen muss, ist dass an diesem Abend Fuessball gespielt wird. Bankok gegen Hanoi- ich weiss nicht was das fuer ein Spiel war, so was wie Champions League wahrscheinlich aber als Hanoi gewonnen hatte, brach ploetzlich ein Tumult aus, der vergelichbar war mit den Autokorsos bei der Weltmeisterschaft in Berlin. Mopeds, Taxis, Autos mit Fahnen schwenkend, hupend und schreiend fuhren durch die Strassen. Ich bekomme wirklich Gaensehaut, da es mich an diesen Stolz und Enthusiasmus von Fussball waherend des World Cups 2006 erinnert.
Ich schlendere noche in bisschen ueber die Naechtmaerkte, bevor mich der Kaffeeentzug und ser sehnliche Wunsch nach einem cremig, heissen Latte Machiatto in eine Starbucks Nachmachung zieht. Und siehe da auch in Vietnam gibt es Coffee to go fuer 4$, was wirklich viel geld ist im vergleich zu den sonst niedrigen Lebenskosten hier. Der Tag hat mich muede gemacht und ich mache mich auf den Weg zurueck ins Hostel. Ich freu mich auf ne heisse Dusche, bevor ich mich mit meinem Lonly Planet ins Bett kuscheln und mich auf den kommenden Tag freuen kann:-)