Dienstag, 30. Dezember 2008
Hue
Ich habe gut geschlafen in meinem kleinen Bettchen oben im Abteil. Es hat mich ein bisschen gewundert, da der Zug nicht allzu leise ist. Ich komme puenktlich um 8.00 Uhr in Hue an.
Das Hostel, das ich mir ausgesucht habe soll nicht weit vom Hotel sein und so entweiche ich den aufdringlichen Taxifahrern und gehe zu Fuss. Auch wenn es nur ein paar Minuten Fussmarsch ist, bin ich pitsche patsche nass, als ich ankam. Die Leute empfangen mich sehr warm und zeigen mir gleich mein Zimmer. Diesmal habe ich sogar mien eigenes:-). Ich gebe meine Waesche zum waschen ab (1kg= 2$), da Waschmaschinen hier noch nicht zum Standard gehoeren, sehe ich spaeter, wie sie meine Sachen per Hand sauber schrubben und dann die Waesche waschen indem sie auf ihr rumtreten... Da denke ich mir nur: hoffentlich haben die sich die Fuesse gewaschen:-)
ich will den Tagh trotz Regen nutzen und so fahre ich zu der Zitadelle fuer die Hue bei den Touristen unter anderem sehr bekannt ist. Eine alte Stadtmauer mit verscheidenen tempelaehnlichen Bauten. Vieles wurde in den Kriegen zerstoert aber dennoch sind die Gebaude beeindruckend. Der Buddhismus gepraegte Baustil ist eine ganz eigene Kunst.
Der Regen macht es mir schwer, denn es gibt nicht wirklich gepflasterte Wege. Gelobe meine Trekking Schuhe, die mich auch im Schlamm und Pfuetzen nicht im Stich lassen:-) Nach der Besichtigung hab ich Hunger und ich folge mal wieder den Empfehlungen des Lonely Planet. Ich gehe in ein kleines Lokal, dass fuer seinen guten Fisch bekannt ist und vor allem bei Einheimischen beliebtist. Das kann ich nur bestaetigen, ich esse ein 3 Gaenge Menu (8$), der gegrillte Fisch ist ein Traum und kein einziger Einheimischer... Das einzige Haken: es ist schwer sein Essen zu bestellen unddas zu bekommen was man haben moechte, wenn die Kellner kein Wort englisch sprechen...
Das es immer noch in Stroemen regent, schreib ich ein wenig Tagebuch, surfe im Internet und lade mal ein paar Fotos auf diese Blog, das dauert hier naemlich wegens des nicht allzu schnellen Internets eine Ewigkeit:-(

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Hanoi
Da ich schon ziemlich frueh aufwache, gibts heute Fruhstueck schon um 6.00 Uhr. Zum ersten Mal esse ich Instant Noodel Suppe. Ich adaptiere mich langsam den vietnamesischen Essgewohnheiten, die essen alle nur Suppe morgends...
Gestaerkt mache ich mich au den Weg Hanoi zu erkunden. Der fruehe Morgen hat seinen ganz besonderen Cahrme. Ich gehe wieder am See vorbei, wo ich den Menshcen beim meditieren und Tai Chi zusehen kann. Nur ein paar Meter weiter der Berufsverkehr- tausende von mopeds versuchen sich moeglichst schnell den Weg durch die Masse zu bahnen. Es ist schwer zu beschrieben aber das Gerausch der dauernden Hupen ist fuer diese und wahrscheinlich fuer andere vietnamesische Grosstaedte so signifikant. Es gibt in dieser Stadt mehrere Millionen Einwohner, fast alle besitzen ein Mops- so jedenfalls scheint es. Ich will mir gar nicht ausdenken, was auf den Strassen los ist, wenn die Menschen hier das Geld haben um sich ein Auto zu kaufen. Die Vorfahrtsregeln haben ein einfaches Prinzip hier, desto groesser das Gefaehrt, desto priveligierter

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